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Verliebt in Hovden

Samstag, 1.7.2023

Heute ist Langsamstarttag, d.h. erstmal ausschlafen, meditieren, ausführliche Dehnübungen, gemütliches Frühstück. Danach bin ich fit und der Tag kann beginnen.😎


Hovden ist so ein cooler Ort. Ein kleines Dörfchen und ansonsten Natur pur. Hier hört man wirklich nur das Meeresrauschen und das Kreischen der Möwen. Es gibt zwei superschöne Strände und in der Bucht konnte ich sogar wieder Wale beobachten.🥰 Und dann begegne ich hier auch wieder den Küstenseeschwalben. Mit denen hatte ich ja schon auf Island das Vergnügen. So schön sie sind, so angriffslustig sind sie auch. Wenn man zu nah an ihre Nester oder Jungen kommt, picken sie einen sogar in den Kopf.


Ich mache nochmal einen ausführlichen Rundgang und genieße die Einsamkeit. Die meisten Camper sind bereits wieder abgereist. Es ist heute echt windig und damit auch wieder deutlich kühler geworden. Für morgen liegt auch eine Sturmwarnung vor.


Nach einem feudalen Mittagessen will ich nur noch mal einen kurzen Spaziergang am Strand machen. Ich entdecke einen Pfad, der über einen Berg führt und eigentlich gehe ich davon aus, dass das ein Teil eines Wanderweges ist. Pustekuchen, ich bin oben und vor mir liegt in einer Bucht der absolute Traumstrand. Ich freue mich mal wieder tot.😊🥳 Es gibt doch nichts schöneres als solche unerwarteten Entdeckungen. Ich muss mich also korrigieren, Hovden hat zwei Traumstrände und einen Mega-Traumstrand.

Ich verbringe hier den Rest des Nachmittags und genieße einfach nur. Gegen Abend kann ich mich endlich trennen und fahre dann mal  los.😇


Es geht nach Nyksund. Die Fahrt dahin ist schon ziemlich abenteuerlich, auf Schotterpisten in -zig Kurven immer hart am Berghang entlang. Und dann bin ich da und das ist mal wieder ein Dörfchen ganz nach meinem Geschmack. Alles ziemlich durchgeknallt und ein bisschen verwarzt, viel Kunst, interessante Architektur, … Nyksund ist eigentlich ein altes Fischerdorf, wurde Anfang der siebziger Jahre aber von den Einwohnern verlassen. Es dümpelte eine Weile als Geisterstadt vor sich hin bis in den achtziger Jahren unter anderem die Uni Berlin versucht hat, die Stadt wieder aufzupäppeln. Diese Projekte sind aber alle gescheitert und in den neunziger Jahren haben sich private Leute rangemacht das Dorf zu renovieren, u.a. auch einige Deutsche. Und jetzt ist es ein Touri-Highlight mit sehr guten Restaurants und jeder Menge Flair. Das Bummeln da durch macht auf jeden Fall viel Spaß, denn an jeder Ecke sind wieder neue Dinge zu entdecken.


Danach fahre ich ein paar Kilometer zurück, denn Nyksund ist tatsächlich Sackgasse, und finde einen tollen Stellplatz direkt an einer Bucht. Hier gibt es keinerlei Empfang und so habe ich viel Zeit wieder nach Walen Ausschau zu halten.🥳











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